Frauenpower stark im Kommen: Bei SPÖ und ÖVP 24 bzw. 20 Prozent Kandidatinnen
- Mehr Bürgermeisterinnen nach dem 13. März zu erwarten
·Franz und Narrn treten zur Wahl an
Rund 110 Namenslisten wollen in Gemeinderäte
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·3,06 % Beteiligung am Vorwahltag
23.902 Steirer nutzen die Neuerungen im Wahrecht
Beim Wahlvolk stellt das weibliche Geschlecht bei den steirischen Gemeinderatswahlen am 13. März die Mehrheit: 402.545 wahlberechtigten Frauen stehen 377.340 Männer (d.s. 51,6 zu 48,4 Prozent) gegenüber. Auf den Kandidatenlisten ist der Überhang hingegen klar auf männlicher Seite, wenn auch die Frauenquote steigt: Rund ein Viertel der 7.507 Mandate dürfte mit einer Frau besetzt werden. Dünner ist die Luft ganz oben: Nur 14 der 542 Gemeindeoberhäupter waren bisher weiblich, ein Zuwachs ist diesmal aber sicher.
Verglichen mit den Bundes-und Landesparlamenten ist die Kommune noch immer eine Männerdomäne, wenngleich man in allen Parteien Besserung gelobt. Tatsächlich haben die Sozialdemokraten in den Reihen ihrer 10.095 Kandidaten immerhin 2.387 Frauen an wählbarer Stelle, d.s. knapp 24 Prozent, die ÖVP kommt auf 1.114 von insgesamt 13.610 Kandidaten oder knapp 20 Prozent.
Bürgermeisterinnen waren und sind auch in der grünen Mark eine rare Spezies: Drei Ortschefinnen stellt derzeit die SPÖ, elf die ÖVP. Wobei in dieser Position bisher für beide Parteien zwei Frauen namens Gruber erfolgreich sind: Grete Gruber (S) steht der Bezirksstadt Judenburg mit rund 10.000 Einwohnern vor, Hanni Gruber (V) leitet seit 1992 die Geschicke der Marktgemeinde Gröbming (Bezirk Liezen).
Dass es nach dem 13. März einige mehr werden könnten, darauf deutet die doch beachtlich gestiegene Zahl der Spitzenkandidatinnen hin: Für die Volkspartei gehen 36 Spitzenkandidatinnen an den Start, für die SPÖ 25. Bei den Grünen können sind 27 der 83 Listen, also immerhin ein Drittel, in weiblicher Hand.
(apa)
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