Urlauber saßen in Hang fest: Dramatische Rettungsaktion im Tiroler Zillertal geglückt
- Fünf Snowboarder überlebten Nacht in Schneehöhle
- Gesicherten Skiraum verlassen: Touristen unterkühlt

Zu einer dramatischen Rettungsaktion ist es im Zillertal gekommen: Nach einer Nacht im Freien wurden fünf Snowboarder verschiedener Nationalitäten laut Gendarmerie mit einem Hubschrauber aus einem lawinengefährdeten Gebiet geborgen. Die Gruppe hatte am späten Mittwochnachmittag den gesicherten Skiraum in der Gemeinde Kaltenbach verlassen und fuhr in einen Lawinenhang ein. Zwischen dem Hüttenkogel und der Wetterkreuzspitze in über 2.000 Metern Höhe kamen die Snowboarder nicht mehr weiter.
Die Bergrettung musste am Abend ihren Einsatz auf Grund der akuten Lawinengefahr und Schneefalles abbrechen. Die Wintersportler verbrachten daraufhin die Nacht in einer selbst gebauten Schneehöhle.
Erst Donnerstag früh konnte die Bergungsaktion wieder aufgenommen werden. Zu Mittag wurde die Gruppe schließlich stark unterkühlt in Sicherheit gebracht. Die Identität der Snowboarder war vorerst nicht bekannt. (apa/red)
