Montag, 7. März 2005

Ärzte waren machtlos: Pensionistin erlag nach Wohnungsbrand ihren Verletzungen

  • Mehr als 80 Prozent der Hautoberfläche verbrannt
  • Feuer in Wohnung der Frau aus unbekannter Ursache

Ihren schweren Verbrennungen ist eine Pensionistin aus Rechberg (Bezirk Perg) in Oberösterreich Montagnachmittag erlegen. In der Wohnung der 77-Jährigen war in der Nacht auf Montag ein Brand ausgebrochen. Wie aus dem Linzer Unfallkrankenhaus (UKH) verlautete, habe man die Frau trotz intensiver Bemühungen nicht mehr retten können: Mehr als 80 Prozent der Hautoberfläche sei verbrannt gewesen.

Die Pensionistin lebte in einem Privathaus mit betreuten Wohnungen. Kurz vor 4.30 Uhr brach aus vorerst unbekannter Ursache das Feuer aus. Eine Nachbarin bemerkte Rauch und verständigte den Vermieter, der sofort die Wohnung aufsperrte. Er fand die 77-jährige Frau über den Küchentisch gebeugt. Sie rang um Luft. Die Pensionistin dürfte durch das Feuer aufgewacht sein und sich in die Küche geschleppt haben. Wegen der starken Rauchentwicklung war es dem Vermieter unmöglich, sie zu befreien.

Die alarmierte Feuerwehr drang mit schwerem Atemschutz in die Wohnung vor und barg die Pensionistin. Der Brand im Schlafzimmer war rasch gelöscht. Die Frau wurde ins UKH Linz eingeliefert. Ihre Nachbarin wurde wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung zur Beobachtung ins Linzer Allgemeine Krankenhaus gebracht.

(apa)

7.3.2005 15:59