Donnerstag, 3. März 2005

Tourismus-Umsätze gestiegen: Um 4,4 Prozent höher als im vorjährigen Winter

  • Wachstums-Tempo kann aber nicht beibehalten werden
  • Mehr Gäste aus GB, Frankreich, Belgien und den USA

Die Umsätze der heimischen Tourismuswirtschaft sind im Zeitraum November 2004 bis Jänner 2005 nach vorläufigen Berechnungen im Jahresvergleich um 4,4 Prozent auf 4,48 Mrd. Euro gestiegen. Mit der Nachfrageerholung im Jänner konnten die ungünstigen Bedingungen zu Saisonbeginn großteils ausgeglichen werden, erklärt Wirtschafts- und Arbeitsminister Bartenstein.

Es sei damit zu rechnen, dass das bisherige Wachstumstempo der ersten Hälfte des Winterhalbjahres nicht beibehalten werden könne. Mitverantwortlich dafür sei auch der frühe Ostertermin. Im Saison- Durchschnitt sollten die Vorjahresergebnisse aber zumindest gehalten, wenn nicht im günstigen Fall leicht gesteigert werden können, so Bartenstein.

Kräftige Nächtigungszuwächse gab es im Berichtszeitraum bei den Gästen aus den USA, Belgien, dem Vereinigten Königreich und Frankreich. Einen leichten Rückgang verzeichneten die Tourismusbetriebe bei den Nächtigungen von Niederländern und Italienern. Die Nächtigungen der deutschen und Schweizer Gäste stagnierten am Vorjahresniveau. Bei den Umsätzen konnten Salzburg, Tirol und Vorarlberg überdurchschnittliche Zuwächse erwirtschaften. (apa)

3.3.2005 14:08