NEWS über die AUA-Gespräche mit der Lufthansa: Verkaufspoker hat begonnen
- Sörensen: "Lufthansa ist der beste Partner für die AUA"
- AUA-Boss telefoniert wöchentlich mit Lufthansa-Chef

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Der Verkaufs-Poker um die Austrian ist eröffnet
AUA-Boss Vagn Soerensen fliegt gerade durch reichlich unwirtliches Wetter. Der Kerosinpreis explodiert, der Gewinn 2004 beläuft sich auf magere 10,5 Millionen Euro, und die Auslastung der Jets sank im Jänner um 4,3 Prozent. Und: Die Bord-Belegschaft zeigt sich wieder einmal kampfeslustig.
Zuletzt während einer Betriebsversammlung Anfang dieser Woche, in der die schleppende Umsetzung des 2004 beschlossenen Kollektivvertrags kritisiert wurde.
Der ebenfalls kampferprobte AUA-Boss lässt sich von "Rückschlägen" im operativen Geschäft oder Betriebsratsdrohungen aber nicht wirklich beeindrucken. An der Strategie eines Carriers mit dem Hauptfokus auf Zentral- und Osteuropa hält Soerensen eisern fest, und die Probleme mit der Belegschaft will er so rasch wie möglich klären.
Die nächsten Monate werden für die Österreich-Airline jedenfalls entscheidend. Entweder steigen die Umsätze, oder die Airline steht neuerlich vor radikalen Sanierungsschnitten, die das Schlimmste verhindern müssen.
Deutsche im Anflug?
Der AUA-Boss muss allerdings nicht nur die Airline wieder auf Kurs bringen und die Personalfrage lösen:
"Telefonieren wöchentlich."
Gerüchte, dass er schon längst ein Lufthansa-Angebot in der Tasche hat, weist der AUA-Boss zurück: "Ich telefoniere wöchentlich mit Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber. Ich kann aber versichern, dass das nie ein Thema war." (NEWS: Nr. 9/2005)
