Mittwoch, 2. März 2005

Happy End im Pleitedrama

Peter Alexanders Sohn Michael taucht dank Mamas Millionenerbe aus dem Schuldenloch auf. Und Tochter Susi hat sich vermählt.

Eine Familie auf dem Weg zurück. Als am 29. März 2003 Hilde Alexander-Neumayer starb, versank für den größten Sänger und Entertainer der deutschen Showbranche, Peter Alexander, die Welt. Nichts vermochte den Witwer zu trösten, nur tägliche Besuche am Grab der geliebten Frau linderten den Schmerz. Zur selben
Zeit verdüsterte das Finanzdesaster seines Sohnes Michael Neumayer, 42, sein Gemüt. Damit ist es nun aber vorbei. Der Akt ist geschlossen, das schwierigste Kapitel im beruflichen Leben von Michael Neumayer ist damit abgeschlossen.

Schulden getilgt. Die Chronik der Malaise: Mehr als zwei Jahre lang kämpfte der frühere Bankangestellte an allen Fronten: Bei der Staatsanwaltschaft Wien lag eine Anklage wegen „betrügerischer Krida“ und Verdachts auf „vorsätzlichen schweren Betrug“ vor – Delikte, auf die eine unbedingte Haftstrafe zwischen einem und zehn Jahren steht. Zahlreiche Gläubiger verfolgten ihn, bei Geldinstituten wie der Bank für Kärnten und Steiermark, der BA-CA, bei Raiffeisen und privaten Investoren dräute die Fälligstellung von Verbindlichkeiten in der Höhe von fast vier Millionen Euro. Die Lage schien fast aussichtslos.

Doch damit ist es nun mit einem Schlag fast ganz vorbei. Die größten Brocken geschluckt. Und dank des Zusammenhalts und der Hilfe seiner Familie kam nun Licht ans Ende des Tunnels.

Eiserner Zusammenhalt. Bezahlt wurden die enormen Verbindlichkeiten Michael Neumayers nun aus der Verlassenschaft seiner Mutter: Hilde Alexander, Ehefrau, Lebensmensch und Managerin des Showgiganten, hinterließ ihren drei Kindern Susi und Michael sowie ihrer 55-jährigen Tochter aus erster Ehe, Ingeborg, ein beträchtliches Millionenvermögen.

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PLUS: Susis geheime Hochzeit

2.3.2005 16:16