Mittwoch, 2. März 2005

Neue Vorwürfe gegen Schönbrunner Zoo-Vize: "Elefantenhaltung ist Auslaufmodell"

  • Internationaler Top-Experte nach Geheimgipfel in NEWS
  • PLUS: Tragödie im Tiergarten Schönbrunn in Bildern!

Internationale Elefantenexperten richten in der aktuellen NEWS-Ausgabe neue Vorwürfe gegen die Direktion des Schönbrunner Tiergartens. "Die Elefantenhaltung im Schönbrunner Zoo ist ein absolutes Auslaufmodell, das nicht aufrechtzuerhalten ist", meint der Münchner Alexander Haufellner, der sich seit 30 Jahren mit der Problematik der Elefantenhaltung beschäftigt und am vergangenen Freitag zu einem kurzfristig angesetzten Sicherheitsgipfel in Schönbrunn geladen war.

Dabei warnte Haufellner: "Um ein weiteres Unglück in Schönbrunn zu verhindern, muss schnellstmöglich der direkte Kontakt der Pfleger zu allen Elefanten unterbunden und auf 'geschützten Kontakt' umgestellt werden."

Weiters wird Harald Schwammer, Stellvertreter von Zoodirektor Helmut Pechlaner und Chef des Schönbrunner Elefantenprojekts, nach der tödlichen Attacke des Jungbullen Abu auf Chefpfleger Gerd Kohl mit massiver Expertenkritik konfrontiert. "Sofort nach den ersten Attacken Abus hätte Herr Schwammer Kohl schützen müssen und keinen direkten Kontakt mehr erlauben dürfen. Denn alleine mit einem Elefanten in der Box zu sein, ist grob fahrlässig - eine Todsünde in der Elefantenhaltung", so Ruedi Tanner, der vier Jahrzehnte lang Elefantenchef im Züricher Zoo war und als Pionier in der modernen Elefantenhaltung gilt. Und auch Alexander Haufellner greift Schwammer an: "Dieser selbst ernannte Experte hat auf die harten Trainingsmethoden des Amerikaners Scott Riddle gesetzt - und damit absolut Schiffbruch erlitten."

Lesen Sie die ganze Story im aktuellen NEWS!

2.3.2005 13:44