Energie wurde im Jänner um acht Prozent teurer: Heizöl kostete ein Fünftel mehr
- Kohle verteuerte sich um 14% - Brennholz nur um 0,9%
·Strom und Gas 2004
empfindlich teurer
Mehrkosten in Haushalten durch hohen Energiepreis
Die Energiepreise für private Haushalte sind im Jänner 2005 bei einer allgemeinen Teuerung (VPI) von 2,9 Prozent auf Jahressicht um 7,9 Prozent angestiegen. Verglichen mit dem Vormonat Dezember waren die Kosten für Energie hingegen um 1,8 Prozent rückläufig, teilte die Österreichische Energieagentur (früher Energieverwertungsagentur E.V.A.) am Freitag mit.
Stärkster Preistreiber war Heizöl Extra Leicht (Haushaltsmenge 3.000 Liter), das sich im Jahresabstand mit 19,8 Prozent um fast ein Fünftel verteuerte. Diesel kostete um 17,2 Prozent, Super um 5,8 Prozent und Normalbenzin um 4,7 Prozent mehr. Unterm Strich fielen für fossile Kraftstoffe im Jänner um 11,7 Prozent mehr an als ein Jahr zuvor.
Bei leitungsgebundener Energie fiel die Teuerung mit 5,1 Prozent nicht einmal halb so stark aus. Dabei wurde Strom um 6,1 Prozent, Gas um 4,3 Prozent und Fernwärme um 2,7 Prozent teurer. Für feste fossile Brennstoffe (Kohle) betrug der Preisauftrieb 14,1 Prozent und für Brennholz 0,9 Prozent.
Der Energiepreisindex EPI legte im Jänner 2005 auf Jahressicht von 99,5 auf 107,4 Punkte zu. Im Dezember 2004 war der EPI bei 109,5 Einheiten errechnet worden. (apa/red)

