Österreicher gegen flexiblere Arbeitszeit: 76% rechnen nicht mit positiver Wirkung
- Nur 18% glauben dadurch an mehr Arbeitsplätze
- Durchrechnung auf ein Jahr von 62 Prozent abgelehnt
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Skeptisch gegenüber einer weiteren Flexibilisierung der Arbeitszeiten sind die Österreicher. 76 Prozent gehen laut einer OGM-Umfrage für den ORF-Report (500 Telefon-Interviews, 28. Februar) nicht davon aus, dass sich eine Verlängerung des Durchrechnungszeitraums für Überstunden positiv auf den Arbeitsmarkt auswirken würde. 18 Prozent meinen, es könnten damit neue Arbeitsplätze geschaffen werden.
Entsprechend dieser Erwartungshaltung lehnen 62 Prozent eine Verlängerung des Durchrechnungszeitraums auf zwei Jahre ab. 33 Prozent würden einer Verlängerung zustimmen.
Die Verantwortung für die Probleme am Arbeitsmarkt geben die Österreicher zu 43 Prozent der heimischen Politik. 23 Prozent meinen, schuld seien die Globalisierung und die Konkurrenz der Billiglohnländer, 26 Prozent sehen die Verantwortung bei Globalisierung und österreichischer Politik. (apa/red)

