Nikola Jurcevic neuer Salzburg-Trainer: Kroate tritt Nachfolge von Peter Assion an
- Assion behält aber seinen Posten als Sport-Manager
- Ex-Salzburg-Spieler erhält Eineinhalb-Jahresvertrag
·Der GAK bangt um Roland Kollmann!
Sehnenzerrung erlitten. Ermüdungsbruch möglich
·Austria landete hart im Alltag der Liga
Rapid avancierte kampflos zum Sieger der 24. Runde
·Technische Daten zur
10. Bundesliga-Runde
Aufstellungen der Teams im Gesamt-Überblick
·Zwei Spiele in der Bundesliga abgesagt
Rapid-Salzburg & Admira-Pasching fanden nicht statt
·Jurcevic ist neuer Trainer von Salzburg
Kroate tritt Nachfolge von Assion auf Trainerbank an
·Causa Stronach: Gipfeltreffen in Wien
KLICKEN: Reaktionen zu seinem Rücktrittsangebot
·Bundesliga 2007/08: Ergebnisse & Tabelle!
Auslosung, Tore & mehr: Infos zur aktuellen Saison
Nikola Jurcevic ist neuer Trainer des SV Salzburg und soll Österreichs Ex-Fußball-Meister zurück in die Erfolgsspur bringen. Der ehemalige Torschützenkönig und Fan-Liebling der Violetten wird am kommenden Dienstag in Wals-Siezenheim in einer Pressekonferenz den Medien präsentiert und danach das erste Training leiten.
Der bisherige Coach Peter Assion zieht sich wieder auf die Position des Sportdirektors zurück. Klubpräsident Rudi Quehenberger einigte sich am Donnerstag mit Jurcevic auf einen Eineinhalb-Jahresvertrag.
Sollte der Schlager zwischen Rapid und Salzburg am Sonntag (15.30 Uhr) im Hanappi-Stadion durchgeführt werden können - in Wien-Hütteldorf ist der Platz auf Grund der fehlenden Rasenheizung tiefgefroren - so würde ein letztes Mal Assion die Mannschaft betreuen.
Jurcevic gehörte mit u.a. Otto Konrad, Wolfgang Feiersinger, Leo Lainer und seinem kongenialen Angriffs-Partner Heimo Pfeifenberger (beide waren 1994 mit je 14 Treffern Torschützenkönig) zur besten Salzburger Elf aller Zeiten. UEFA-Cup-Finale (zwei unglückliche 0:1-Niederlagen gegen Inter Mailand), Meistertitel und Champions League-Einzug entfachten in der Kulturstadt Salzburg wahre Fußball-Festspiele. Violett war damals im Westen die Modefarbe Nummer 1.
Nach seiner erfolgreichen Salzburg-Zeit mit Trainer Otto Baric wechselte "Jura" im Oktober 1995 nach Freiburg, dort aber fand sich der Kroate nie so gut zurecht wie in Salzburg-Lehen. Darum kehrte der Ex-Stürmer folgerichtig 1997 in die Mozartstadt zurück. Nach seiner aktive Karriere schlug er die Trainerlaufbahn ein und betreute u.a. NK Zagreb und den Stadtrivalen Dinamo Zagreb.
Der am 21. Oktober 1967 geborene Kroate war für sein Heimatland auch bei der EM-Endrunde 1996 in England im Einsatz, als erst im Viertelfinale gegen Deutschland mit einer unverdienten 1:2-Niederlage das Aus kam.
(apa/red)
