Knalleffekt in der Bundesliga: Präsident Frank Stronach bietet seinen Rücktritt an
- Jobs als Austria-Besitzer & als Liga-Boss unvereinbar?
- Entscheidung liegt jetzt bei den Vereinspräsidenten
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In einem Brief an die Vereinsbosse der österreichischen Fußball-Bundesliga hat Frank Stronach seinen Rücktritt als Liga-Präsident angeboten. Sollte eine Mehrheit der Präsidenten seine Tätigkeiten als Austria-Mäzen und Liga-Boss als unvereinbar bezeichnen, würde sich der Austro-Kanadier in Zukunft voll auf seine Arbeit bei der Austria konzentrieren.
Magna-Chef Stronach konterte auch auf die Ankündigung von Rapid-Präsident Edlinger, wonach sein Verhalten ein Fall für die Ethik-Kommission wäre: "Edlinger hätte als Finanzminister beweisen können, dass er ein Herz für den Fußball hat." Stronach kritisierte auch Franz Grad (Pasching-Präsident) und Lukas Strohmayer (GAK-Vorstandsmitglied), die ihn ebenfalls angegriffen hatten.
Andreas Rudas, Magna-Konzernsprecher und Austria-Vizepräsident, bestätigte gegenüber der APA den Inhalt des Stronachschen Briefes. Rudas fügte hinzu: "Frank Stronach übt sein Amt als Liga-Präsident sehr gerne aus, obwohl es sehr viel Zeit in Anspruch nimmt. Er ist der Meinung, dass dieses Amt ein Unabhängiger ausüben muss, der die Anliegen der Vereine versteht."(apa/red)
