Friesachers erste Gehversuche: Zu Fuß auf der Rennstrecke im Melbourne-Park!
- "Werde erst Freitag wissen, wo Schlüsselstellen sind"
- PLUS: Formel-1-Rookie lernt Aborigines-Kultur kennen
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Für Formel-1-Rookie Patrick Friesacher hat am Dienstag in Australien der Rennalltag begonnen: Der Kärntner lernte die Strecke in Melbourne, wo am Sonntag der Saisonauftakt zur Weltmeisterschaft 2005 in Szene geht, kennen. Und zwar erst einmal zu Fuß. Anschließend drehte er mit einem Mietwagen ein paar Runden auf dem 5,303 m langen Kurs im Albert-Park.
"Der Circuit ist wunderschön, mit vielen schnellen und langsamen Kurven. Es ist aber noch zu früh, um ein Urteil abgeben zu können. Ich werde erst am Freitag herausfinden, wo die Schlüsselstellen sind", sagte der 24-Jährige in Diensten von Minardi.
Am Dienstag-Vormittag hatte Friesacher mit Fahrerkollegen Christijan Albers und Teamchef Paul Stoddart das Cultural Heritage Center besucht und einen Eindruck von der Kultur der Aborigines bekommen.
Bis zum ersten Training am Freitag stehen noch zahlreiche PR-Termine für den Formel-1-Debütanten auf dem Programm. Gerade hier in Australien ist die Nachfrage nach dem Stoddart-Team Minardi sehr groß, erklärt Friesacher.
Ruhe vor dem Sturm für Klien
Für Christian Klien ging es vorerst noch etwas ruhiger her. Denn bei Red Bull Racing rüstete man ganz für das Mega-Fest am Donnerstagabend (Ortszeit) in den Dockland Piers von Melbourne, wo das österreichische Team mit einer Riesenparty erstmals für Aufsehen sorgen will. Dass die Pop-Superstars Robbie Williams und Kylie Minogue dort auftreten, wurde zuletzt von den Red-Bull-Verantwortlichen aber heftigst bestritten.
Melbourne feiert am Sonntag zehn Jahre Formel 1, zuvor hatte der Australien-GP ja in Adelaide stattgefunden. Die Tage bis zum WM-Auftakt werden in den australischen Medien im Tagestakt herunter gezählt, Australiens zweitgrößte Stadt ist am Wochenende so voll, dass die Hotels die Zimmerpreise bereits ab Mittwoch verdreifachen.
(apa/red)
