Leichtathletik-EM in Madrid: Weidlinger verpasst eine Medaille nur denkbar knapp
- Vierter Platz für Österreicher im Finale über 3.000 Meter
Der Oberösterreicher Günther Weidlinger hat am Samstag bei den 28. Leichtathletik-Hallen-Europameisterschaften in Madrid seinen Medaillentraum nicht realisieren können. Der Oberösterreicher wurde im Finale über 3.000 m in 7:52,35 Minuten Vierter und verpasste Bronze nur um 0,7 Sekunden. Sein engerer Landsmann Martin Pröll landete in 7:57,37 Minuten an der achten Stelle unter den zwölf Finalisten. Europameister wurde in souveräner Manier der Ire Alistair Cragg in 7:46,32.
Weidlinger hatte sich von Beginn weg an der Spitze orientiert und war sogar als Zweiter in die Schlussrunde gegangen. Doch auf den letzten 50 Metern fingen ihn noch der Brite John Mayock (7:51,46) sowie der Spanier Reyes Estevez (7:51,65) ab. "Ich war auf den letzten 300 Metern vollkommen kaputt, konnte nicht mehr schneller laufen. Ich habe alles gemacht und gegeben, was ich drauf hatte, doch es hat wieder nicht für eine Medaille gereicht", lautete der doch enttäuschte Kommentar des 26-jährigen Innviertlers, der bereits bei der Cross-EM am 12. Dezember in Heringsdorf mit Platz vier hatte vorlieb nehmen müssen. Pröll war dagegen froh, mit Magenproblemen überhaupt in den Endlauf gekommen zu sein. (apa)
