Freitag, 4. März 2005

Ski nordisch: Der Weltcup der Skispringer geht mit Station in Lahti auf die Zielgerade

  • ÖSV-Springer im Teambewerb heute großen Gejagten
  • Am Sonntag folgt dann das Einzelspringen in Finnland

Eine Woche nach Ende der nordischen Ski-Weltmeisterschaften kehrt am Wochenende in Lahti wieder der Weltcup-Alltag ein. Das zweifach vergoldete ÖSV-Springerteam will im Mannschaftsbewerb von der Großschanze heute die beiden Weltmeistertitel von Oberstdorf bestätigen. Am Sonntag folgt ein Einzelspringen.

"Unser Höhepunkt war definitiv die WM", erklärte Erfolgstrainer Alexander Pointner, "aber für mich persönlich ist auch der Nationencup ein großes Ziel". Dort haben die Österreicher mit 4.241 Punkten bereits einen komfortablen Vorsprung auf Finnland (3.466). "Die Finnen und die Norweger haben nach unseren zwei Team-Goldmedaillen allerdings noch eine Rechnung offen", warnte der ÖSV-Springerchef vor dem Teambewerb im WM-Ort von 2001, wo sich die ÖSV-Adler den Titel von der Normalschanze gesichert hatten.

"Wir brauchen uns nichts mehr zu beweisen, wollen aber trotzdem eine gute Leistung abliefern", betonte Pointner, der den erkrankten Andreas Widhölzl im Gold-Team von Oberstdorf ersetzen muss. Der Tiroler laboriert an einer Grippe und soll erst zur nächsten Weltcup-Station nach Kuopio anreisen.

Als Ersatzmann wurde nach der Freitag-Qualifikation Florian Liegl, der schon bei den Weltmeisterschaften mit guten Trainingsergebnissen aufgezeigt hatte, nominiert. Neben Liegl, den WM-Helden Martin Höllwarth, Thomas Morgenstern und Wolfgang Loitzl sind auch noch Andreas Goldberger, Andreas Kofler sowie Martin Koch nach überstandener Qualifikation am Sonntag in der Einzelkonkurrenz dabei.

(apa)

4.3.2005 19:48