Sonntag, 6. März 2005

FPÖ bei NÖ-Wahl wieder abgestürzt: Verluste zeichneten sich schon bald ab

  • Wiedereinzug in Gemeindestube gelang öfters nicht
  • Gemeinden mit Zugewinnen waren die Ausnahme

Dass die FPÖ bei den NÖ Gemeinderatswahlen am Sonntag Verluste einfahren würde, hatte sich bereits am frühen Nachmittag abgezeichnet. Viele Ergebnisse waren schlechter als 2000, in mehreren Kommunen gelang der Wiedereinzug in die Gemeindestuben nicht. Zugewinne blieben für "Blau" die Ausnahme.

So kam etwa die FPÖ-Liste in Pfaffenschlag (Bezirk Waidhofen a.d. Thaya), Heimatort von LAbg. Gottfried Waldhäusl, Obmann des freiheitlichen und unabhängigen Gemeindevertreterverbandes, auf 12,10 Prozent. Das waren im Vergleich zu 2000 minus 2,54 Prozentpunkte, gleichbedeutend mit dem Verlust eines der bisher zwei Mandate.

Das Aus für die FPÖ kam in Gemeinderäten quer durch das Land. Gegen 15.00 Uhr war dies bereits in Haidershofen und Oed-Öhling (Bezirk Amstetten), Altenmarkt a.d. Triesting (Bezirk Baden), Rohrau (Bezirk Bruck a.d. Leitha), Brand-Nagelberg (Bezirk Gmünd), Zellerndorf (Bezirk Hollabrunn), Straning-Grafenberg (Bezirk Horn), Hausleiten und Stetteldorf am Wagram (Bezirk Korneuburg), Lichtenau, Rastenfeld und Rossatz-Arnsdorf (Bezirk Krems), Nöchling (Bezirk Melk), Langenrohr (Bezirk Tulln), Dobersberg und Karlstein a.d. Thaya (Bezirk Waidhofen a.d. Thaya) sowie Pölla (Bezirk Zwettl) der Fall.

Zu den wenigen Gemeinden mit Zugewinnen zählten am mittleren Nachmittag St. Corona am Wechsel (Bezirk Neunkirchen), plus zwei Mandate auf drei, Dietmanns (Bezirk Waidhofen a.d. Thaya), plus ein Sitz auf drei, und Thaya (Bezirk Waidhofen a.d. Thaya), wo die "Unabhängige Bürgerliste und Freiheitliche" fünf Mandate verbuchte. 2000 hatte die FPÖ zwei Sitze erreicht.(apa/red)

6.3.2005 17:19