Samstag, 5. März 2005

Schlechtes Wetter bringt Fähre bei Phuket
zum Kentern: Mindestens sieben Tote!

  • 70 Menschen an Bord - 35 konnten gerettet werden
  • 15 vermisst - Opferzahl könnte sich noch weiter erhöhen

Beim Untergang einer Fähre in der Nähe der südthailändischen Ferieninsel Phuket sind am Samstag nach amtlichen Angaben mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen. Wie ein Polizeisprecher mitteilte, war die Fähre auf dem Weg von Phuket nach der Insel Yao, als sie auf halben Weg in rauer See sank. 35 Menschen wurden verletzt geborgen, sechs davon in kritischem Zustand in Krankenhäuser gebracht. 15 Menschen wurden vermisst.

An Bord der vermutlich mit 50 bis 60 Menschen besetzten Fähre seien ausschließlich einheimische Dorfbewohner gewesen, sagte Polizei-Oberst Veerasilp Khwangcheng. Die Suche nach den Vermissten musste nach Einbruch der Dunkelheit und wegen der schweren See unterbrochen werden.

Der örtliche Fernsehsender iTV hatte zuvor berichtet, dass mindestens zehn Menschen bei dem Unglück umgekommen seien. An Bord seien 70 Menschen gewesen.

Phuket und die benachbarte Provinz Phang Nga, in der Yao liegt, waren nach dem verheerenden Erdbeben am 26. Dezember von einer riesigen Flutwelle verwüstet worden. Mehr als 5.000 Menschen kamen an der südthailändischen Küste in dem Tsunami um. (apa/red)

5.3.2005 16:12