Lawine in Tirol: Drei vermisste Bayern konnten nur noch tot geborgen werden
- Tourengeher waren seit Samstag abgängig
- Sucheinsatz wegen Wetterlage zunächst nicht möglich
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Bei einem Lawinenunglück in den Lechtaler Alpen im Tiroler Außerfern sind drei Tourengeher aus Bayern ums Leben gekommen. Ihre Leichen wurden Sonntagnachmittag entdeckt. Die Gruppe war laut Gendarmerieangaben seit Samstagabend vermisst worden.
Die drei befreundeten Männer aus Neuburg an der Donau im Alter von 29, 32 und 43 Jahren - unter ihnen ein Bergführer des Deutschen Alpenvereins - waren Samstagfrüh vom Edelweißhaus in Kaisers zu einer Skitour aufgebrochen. Nachdem sie bis zum Abend nicht zurückgekehrt waren, schlug der Hüttenwirt Alarm.
Auf Grund des schlechten Wetters und der Lawinengefahr war ein Sucheinsatz zunächst nicht möglich. Erst am Sonntag um 8.00 Uhr konnten Bergretter, Lawinenhundeführer und drei Hubschrauber starten.
Die Rettungskräfte fanden die Leichen gegen 13.45 Uhr in einem Lawinenkegel am Fuße der Rotschrofenspitze (Gemeinde Kaisers) in 2.080 Metern Höhe. Sie wurden ins Tal geflogen. Der Zeitpunkt und der Hergang des Lawinenunglücks waren zunächst nicht bekannt.(apa/red)
