Zusammenlegungbei bei Exekutive: Gewerkschaft befürchtet Personalabbau
- Laut Budgetvoranschlag um 952 Dienstposten weniger
- Personalressourcen am Ende, Belastbarkeit erreicht
Die Gewerkschaft befürchtet im kommenden Jahr einen massiven Stellenabbau in der Exekutive. In einer gemeinsamen Aussendung erklären die Vorsitzenden der betroffenen Gewerkschaften, dass laut Budgetentwurf acht Millionen Euro und 952 Dienstposten eingespart würden: "Wenn das die neue Politik für mehr Sicherheit ist, dann gute Nacht Österreich", meinen der Chef der Kriminalbeamtengewerkschaft Gottfried Haselmayer, der Polizeigewerkschaftsvorsitzende Franz Pail, der Gendarmeriegewerkschafts-Chef Kurt Kaipl und der Vorsitzende der Gewerkschaft der Sicherheitsverwaltung, Anton Schuh.
Mit der Zusammenlegung der einzelnen Wachkörper der Exekutive zur Bundespolizei sei ein Ende der Personaleinsparungen versprochen worden. Genau das Gegenteil sei aber der Fall, ärgern sich die Gewerkschafter. Im Bereich der bisherigen Gendarmerie sollen ihren Angaben zu Folge 343, bei der Sicherheitswache 341, im Kriminaldienst 70 und in der Sicherheitsverwaltung 198 Dienstposten gestrichen werden.
Die vier Gewerkschaftsvorsitzenden sind sich einig, dass damit "die einzelnen Wachkörper mit ihren Personalressourcen am Ende sowie die Kolleginnen und Kollegen an der Grenze ihrer Belastbarkeit angelangt sind." Haselmayer, Pail, Kaipl und Schuh fordern Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) auf, "diese Sparpolitik im Interesse der österreichischen Bevölkerung einzustellen." (apa/red)
