Neuer Rekord bei Studienabschlüssen: Erstmals mehr als 20.000 AbsolventInnen
- 2003/04 um 7,3 Prozent mehr als im Jahr davor
- Ministerium: Positive Tendenz zur Abschlussorientierung
Im Studienjahr 2003/04 gab es einen neuen Rekord bei den Studienabschlüssen: Erstmals absolvierten mehr als 20.000 - exakt 20.237 - Studierende ein Uni-Studium, das sind um 1.372 bzw. 7,3 Prozent mehr als im Jahr davor. Im Bildungsministerium, das die Zahlen am Freitag veröffentlichte, ortet man eine "positive Tendenz zur Abschlussorientierung".
Die Absolventen-Zahl ist sowohl bei den Erstabschlüssen (Diplom- und Bakkalaureat-Studien) als auch bei den Doktoratsstudien angestiegen. 17.551 Studenten haben ein Erststudium abgeschlossen, um 941 mehr als im Vorjahr (plus 5,7 Prozent). Ein Doktoratsstudium haben 2.686 Personen absolviert, das sind um 380 mehr als im Vorjahr (plus 16,9 Prozent). Der Anteil der weiblichen Absolventen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen und liegt bei mittlerweile 52 Prozent (bei den Erstabschlüssen bei 54 Prozent).
Nach Universitäten betrachtet ergibt sich folgendes Bild: Den prozentuell stärksten Zuwachs gegenüber dem Studienjahr 2002/03 verzeichnet die Montanuni Leoben mit 21,5 Prozent (auf 198 Absolventen), gefolgt von der Wirtschaftsuniversität Wien (plus 20,1 Prozent auf 1.620 Absolventen) und die Universität Graz gemeinsam mit der Medizin-Uni Graz (plus 19,8 Prozent auf 2.760 Absolventen). Es folgen die Universität und Medizin-Uni Innsbruck mit einem Zuwachs von 13,9 Prozent auf 2.847, die Uni Salzburg mit plus 11,2 Prozent (auf 1.371 Absolventen) und die Uni Linz mit plus 10,9 auf 1.153 Absolventen. Die Technische Universität Wien verzeichnete um 9,2 Prozent mehr Absolventen (insgesamt 1.356), die Uni Wien gemeinsam mit der Medizin-Uni ein Plus von 8,5 Prozent (5.796 Absolventen). Deutliche Rückgänge mussten die Universität für Bodenkultur (minus 19,5 Prozent auf 479 Absolventen) und die Veterinärmedizinische Uni Wien (minus 35,4 Prozent auf 148 Absolventen) hinnehmen. (apa)
