Nächstes Teilstück der S1 eröffnet
- Umfahrung Schwechat bis zur Ostautobahn ist fertig
Im Rahmen eines offiziellen Festaktes in Schwechat wurde am Freitag das nächste - vier Kilometer lange und 80 Millionen Euro teure - Teilstück der Wiener Außenring Schnellstraße (S1) für den Verkehr freigegeben. Die Eröffnung wurde von Vizekanzler Gorbach und Landeshauptmann Pröll vorgenommen. Beide Politiker hoben die Wichtigkeit des Straßenprojektes hervor.
Mit dem nun freigegebenen Abschnitt ist die gesamte Umfahrung Schwechat bis zur Anbindung an die Ostautobahn (A4) finalisiert. Die S1 wird nach ihrer geplanten Fertigstellung im Frühjahr 2006 auf einer Strecke von 16 Kilometern vom Knoten Vösendorf bis Schwechat reichen. "Prognosen zufolge werden im Jahr 2015 bis zu 50.000 Fahrzeuge pro Tag die S1 benutzen.
"Durch die Errichtung wird nicht nur dem gestiegenen Verkehrsaufkommen Rechnung getragen, sondern auch der Verkehrssicherheit. Der vierstreifige Ausbau ist eine wichtige Maßnahme im Sinne unserer Verkehrspolitik, die eine Halbierung der Anzahl der Verkehrstoten in Österreich bis 2010 anstrebt", betonte Gorbach.
"Die Eröffnung des rund vier Kilometer langen Abschnitts Schwechat Süd - Knoten Schwechat bringt sowohl für die Verkehrsteilnehmer als auch für die Bewohner von Schwechat eine bedeutende Verbesserung der Verkehrssituation. Das Teilstück wird vor allem jenen Verkehr aufnehmen, der bisher das Schwechater Stadtzentrum Richtung Flughafen durchquerte - rund 7.000 Autos täglich", ergänzte Pröll.
"Beim Bau der S1 geht es nicht nur um die Entlastung des Südraums von Wien, sondern auch um den Gesamtverbund mit dem nordöstlichen Gebiet der Bundeshauptstadt Wien und in weiterer Folge - über die Nord Autobahn - mit unseren tschechischen Nachbarn", so Asfinag- Vorstandsdirektor Lückler.
Für das am Freitag eröffnete Teilstück gilt ab sofort Vignettenpflicht. Die Gesamtkosten für die S1 betragen rund 430 Mio. Euro. (apa/red)
