Nach Tsunami: Gedenkflug für Angehörige österreichischer Opfer für April fixiert
- Republik trägt Kosten für den Aufenthalt in Südostasien
- 34 von 35 identifizierten Toten in Thailand zu beklagen
·Tsunami: Zahl toter Österreicher steigt
Bürokratische Verfahren verzögern die Rückführung
·Schon 31 Millionen Euro für Flutopfer!
In Österreich "noch nie so viel in so kurzer Zeit"
Das Außenministerium ermöglicht Angehörigen österreichischer Tsunami-Opfer einen Gedenkflug nach Phuket (Thailand). Dieser Wunsch sei mehrfach an Regierungsstellen herangetragenen worden. Die Kosten für die Reise und den Aufenthalt (8. bis 10. April) werden von der Republik getragen. Außenministerin Ursula Plassnik (V) hat die Angehörigen im Namen der Bundesregierung schriftlich informiert.
Nach dem Tsunami vom 26. Dezember 2004 sind in Thailand die meisten österreichischen Opfer zu beklagen. Mit Stand vom Mittwoch handelte es sich um 59 Vermisste und 34 identifizierte Tote. Insgesamt belaufen sich die Zahlen auf 71 bzw. 35.
Angehörigen, die nach Thailand fliegen wollen, wird laut Außenministerium ein eigener Direkt-Charter der Austrian Airlines Group angeboten. Für psychologische Betreuung während des Fluges und des Aufenthaltes in Thailand werden Mitarbeiter des Roten Kreuzes zur Verfügung stehen. (apa/red)
