Das Zittern sollte bald vorbei sein: Laut Meteorologen geht die Kältewelle zu Ende!
- Trotzdem kein Frühling in Sicht: Neuschnee am Freitag!
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im Schnee: BILDER!
Verkehrsbehinderungen und akute Lawinengefahr
"Der Höhepunkt der Kältewelle ist überschritten", meint ein Meteorologe der Hohen Warte in Wien. Aber auch so hatten es die Temperaturen in sich: Lunz war mit 24,1 Grad unter dem Gefrierpunkt der rot-weiß-rote Kältepol, gefolgt von Seefeld mit minus 23,3. Die in Gutenstein von der Straßenmeisterei gemessenen minus 25 Grad sind nicht offiziell in der "Wertung" - zudem zeigte das Thermometer der ZAMG am Gutensteiner Mariahilferberg unspektakuläre minus 15 Grad.
Am wärmsten anzuziehen hatte man sich als einer der Bewohner einer Landeshauptstadt in Salzburg, wo die Quecksilbersäule bis auf 18,2 Grad unter Null gefallen war. Die Hohe Warte in Wien hatte mit 10,5 Grad den höchsten Wert zu bieten, während die innere Stadt mit minus 7,9 sogar der "Hitzepol" Österreichs war.
Wie geht es weiter mit dem Wetter? Langsam wird es zumindest etwas wärmer - "Aber vom Frühling gibt es weiter keine Spur", dämpfte der "Wetterfrosch" alle entsprechenden Hoffungen. Denn es kommt Schnee: Am Freitag dürfte es in fast ganz Österreich bis zu zehn Zentimeter geben, im Westen vielleicht etwas weniger. Am Wochenende wird Frau Holle ebenfalls immer wieder aktiv sein, obwohl sich ab und zu auch die Sonne zeigen wird.
Kälte ließ Betonteile von Autobahnbrücke brechen
Die derzeit eisigen Temperaturen machen offenbar auch Autobahnbrücken zu schaffen. Im Westen von Innsbruck musste die Berufsfeuerwehr am Dienstagabend ausrücken, um durch Frostsprengung locker gewordene Betonteile abzuklopfen.
Nach Angaben der Feuerwehr waren Teile abgebrochen und in die Tiefe gestürzt. Es gab keine Verletzten oder Schäden an Autos. Durch die teilweise Sperre kam es bei der Autobahnabfahrt Innsbruck-West zu Verkehrsbehinderungen.
(apa/red)
