Trotz neuer Nebelwarnanlage: 2 Menschen
sterben bei Massenkarambolage auf der A1!
- Fast 40 Personen teils schwer verletzt, 40 Autos beteiligt
- PLUS: Die Bilder vom Massencrash auf der Autobahn
·BILDER des furcht- baren Massencrashs
Unfall fordert 2 Menschen- leben, zahlreiche Verletzte
·Nebelwarnanlage: Einzigartig in Europa
Zwei Millionen wurden in das System investiert
·Nach Unfall: Wer für
Schaden aufkommt
Mit ziemlicher Sicherheit zahlt niemand zur Gänze
·STAU-CAMS: Alle Autobahnen live dabei!
Klicken: Gleich schauen, wo es derzeit staut!
·SERVICE: Infos über
Staus & Sperren!
Wo man Verzögerungen rechnen muss: Die Infos!
·Tipps fürs Fahren auf glatter Fahrbahn
Wie man auch bei Glatteis sehr sicher unterwegs ist
·So klappt die Fahrt bei Schnee und Eis
12 praktische Tipps fürs Fahrvergnügen im Winter
Zwei Tote und neun Verletzte sind nach der Massenkarambolage, die sich auf der Westautobahn (A1), in Oberösterreich ereignet hat, zu beklagen. Der folgenschwere Unfall, an dem 32 Fahrzeuge beteiligt waren, ereignete sich im dichten Nebel im Gemeindegebiet von Aurach am Hongar (Bezirk Vöcklabruck). Die A1 musste in Fahrtrichtung Wien für mehr als acht Stunden gesperrt werden. Nach Angaben der Autobahnfinanzierungsgesellschaft Asfinag kam es zwei bis drei Kilometer nach einer Nebelwarnanlage, die im Vorjahr installiert worden war, zu der Karambolage.
Gegen 7.30 Uhr wollte ein Pkw-Lenker mit seinem Wagen vom Pannenstreifen auf die rechte Spur fahren. Ein herannahender Lkw konnte nicht mehr ausweichen und streifte das Auto. Die beiden Fahrzeuge kamen beide auf der Autobahn zum Stillstand. Nachkommende Pkw und Lkw fuhren auf, ein Serienunfall war die Folge. Laut Auskunft der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck seien viele Lenker trotz Nebels und der entsprechenden Warnungen zu schnell unterwegs gewesen.
Bei der Karambolage kamen der 38-jährige Juniorchef einer Salzburger Spedition, der am Steuer eines Lasters gesessen war, und ein 32-jähriger Autofahrer aus Gampern (Bezirk Vöcklabruck) ums Leben. Neun weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt und in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.
Rund ein Dutzend Rotkreuzfahrzeuge, ein Rettungshubschrauber und mehrere Notärzte waren mit mehr als 40 Mitarbeitern an der Unglücksstelle im Einsatz. Ihnen bot sich ein Bild des Grauens: Lkw standen kreuz und quer auf der Autobahn, dazwischen waren Pkw eingeklemmt.
Ein geheizter Bus wurde organisiert, um Beteiligte und Menschen, die nicht verletzt wurden, vor der klirrenden Kälte zu schützen. Die Einsatzkräfte versorgten die Betroffenen mit heißen Getränken. Zur psychischen Betreuung wurde das Katastrophen-Interventions-Team eingesetzt.
Zum Unfallzeitpunkt war die Warnanlage in Betrieb. Das System war nach einer Massenkarambolage installiert worden, die sich am 30. September 2002 ebenfalls im dichten Nebel auf der A1 ereignete hatte. Damals waren an die 100 Fahrzeuge in den Unfall verwickelt gewesen. Sieben Menschen starben unmittelbar danach, ein achter später im Krankenhaus. 57 weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.
Wie eine Gendarmeriebeamter im Gespräch mit der APA erklärte, würden die Ermittlungen nach dem jüngsten Unfall noch längere Zeit in Anspruch nehmen. Die Staatsanwaltschaft Wels habe bereits einen Sachverständigen mit der Untersuchung betraut. (apa/red)
