Selbstmord eines Assistenzsoldaten im Burgenland: Mann tötet sich mit Gewehr
- 18-Jähriger erst seit Donnerstag im Assistenzeinsatz
- Gründe für Selbstmord laut Bundesheer nicht bekannt
Im Burgenland hat am Sonntagabend ein Assistenzsoldat Selbstmord verübt. Der 18-jährige Rekrut Philipp M. aus Niederösterreich, der der beim Panzerbataillon 10 in St. Pölten-Spratzern Dienst tat, erschoss sich gegen 21.00 Uhr auf seinem Posten im Gemeindegebiet von Mörbisch (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) mit seinem Sturmgewehr, teilte das Bundesheer am Montag mit.
Der Rekrut befand sich laut Militärkommando Burgenland seit dem vergangenen Donnerstag im Assistenzeinsatz. Am Sonntag gegen 18.00 Uhr bezog er mit einem Kameraden den Postenstand. Wegen der herrschenden Kälte wechselten sich die beiden Soldaten bei der Grenzüberwachung halbstündlich ab.
Gegen 21.00 Uhr hörte der Beobachtungsposten, der sich zu diesem Zeitpunkt im Zelt befand, in unmittelbarer Nähe mehrere Schüsse. Er lief hinaus und fand seinen Kameraden wenige Meter vor dem Zelt entfernt leblos am Boden liegend vor. Der alarmierte Notarzt konnte nur mehr den Tod feststellen. Gründe für den Selbstmord sind laut Bundesheer derzeit nicht bekannt. Seitens des Militärkommando Burgenland wurde eine Untersuchungskommission eingesetzt. (apa)
