Freitag, 25. Februar 2005

Um 9,4 Prozent zugelegt: Tourismus mit Nächtigungsplus ins neue Jahr gestartet

  • Verstärkter Zustrom ausländischer Gäste verzeichnet
  • Erste Hälfte des Winters 04/05 mit plus von zwei Prozent

Das neue Jahr 2005 hat für die österreichische Tourismusbranche erfreulich begonnen. Im Jänner gab es 13,65 Millionen Übernachtungen, um 9,4 Prozent mehr als im gleichen Monat des Vorjahres, gab die Statistik Austria Freitag bekannt. Grund für das gute Ergebnis sei das vermehrte Eintreffen ausländischer Gäste gewesen.

Bedingt durch die Verschiebung der Winterferien von Februar 2004 auf Jänner 2005 kamen vor allem deutlich mehr deutsche Touristen nach Österreich. Auch der Zustrom holländischer Gäste war deutlich größer. Deutschland (6,98 Millionen Nächtigungen) und die Niederlande (1,24 Millionen Übernachtungen) gelten als nächtigungsstärkste Herkunftsländer. Im Jänner lagen die die Zuwächse bei 10,2 bzw. 22,8 Prozent.

Nach Angaben der Statistik Austria wurden hohe Zuwächse auch bei den Nächtigungen von Belgiern (+34,4 Prozent), Franzosen (+7,9 Prozent), Italienern (+18,8 Prozent) und den Briten (+9,9 Prozent) registriert. Nur Schweizer Gäste nächtigten weniger (-15,1 Prozent).

Ein positives Nächtigungsergebnis hatten im abgelaufenen Monat alle neun Bundesländer. Am stärksten fielen die Zunahmen in Tirol (+11,8 Prozent) und Salzburg (+10,1 Prozent) aus, in den übrigen Bundesländern lagen die Ergebnisse zwischen plus 8,7 Prozent im Burgenland und plus 1,3 Prozent in Niederösterreich.

Wie die Statistik Austria heute weiter bekannt gab, wurden in der ersten Hälfte der Wintersaison 2004/05 (November 2004 bis Jänner 2005) insgesamt 24,56 Millionen Übernachtungen gemeldet, ein Plus von 2,0 Prozent. Ausländische Gäste (+2,9 Prozent) nächtigten in dieser Periode häufiger in Österreich als Inländer (-0,8 Prozent). Die Zahl der Gäste insgesamt blieb gegenüber dem Vorjahresmonat im Wesentlichen unverändert (+0,4 Prozent).

Unter den nächtigungsstärksten Herkunftsländern haben die Gästenächtigungen aus den Niederlanden (+1,4 Prozent), Deutschland (+0,8 Prozent), Frankreich (+9,1 Prozent) und Großbritannien (+7,3 Prozent) zugenommen, während die Schweiz mit -8,4 Prozent negativ bilanzierte.

Mit Ausnahme der Steiermark (-0,6 Prozent) sowie Vorarlbergs (-0,4 Prozent) gab es in den anderen Bundesländern im Vergleich zur ersten Hälfte der Wintersaison 2003/04 Zuwächse bei den Nächtigungen, die höchsten in Salzburg (+3,7 Prozent) und Oberösterreich (+3,2 Prozent). Wien erreichte mit 1,74 Millionen Übernachtungen einen relativen Zuwachs von 1,3 Prozent. (apa)

25.2.2005 14:52