"Acht geben auf die Warnstufen": Experte erklärt, wie man Lawinen-Gefahr vemeidet
- Lawinen werden meist durch Hangneigung verursacht
- Auf Anzeigentafeln findet man die fünf Warnstufen

Nach den heftigen Schneefällen in den vergangenen Tagen herrscht in den Skigebieten weiterhin erhebliche Lawinengefahr. Das Freeriden macht für viele Wintersportler den größten Reiz aus, birgt aber auch das höchste Risiko, verschüttet zu werden. Snowboard-Freestyle-Profi Mini Karpf gibt Tipps für einen Lawinen-Risiko-Check:
Wie kommt es zu einem Lawinen-Abgang?
Karpf: Lawinen werden im Normalfall durch starke Hangneigung verursacht.
Wo informiert man sich am besten, um die Lage einzuschätzen?
Karpf: Es gibt fünf Lawinenwarnstufen, die in jedem Skigebiet auf Anzeigetafeln unten angegeben sind. Vier und Fünf sind eigentlich die Stufen, bei denen man sich überhaupt gar nicht von der Piste wegbewegt. Drei ist allerdings auch schon die Stufe, wo man jedem abraten würde, wirklich Tiefschnee fahren zu gehen.
Was kannst du uns zum Thema Ausrüstung sagen?
Karpf: Das fängt an bei einem Lawinen-Piepsgerät, mit dem man gefunden werden, aber auch suchen kann. Des weiteren eine Sonde, falls ich jemanden orte, dass ich ihn im Schnee finde. Zudem eine Schaufel damit ich Verschüttete ausgraben kann.
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