Burgenlands Wein übertrifft Erwartungen: Der 2004er soll sogar den 2003er toppen
- Der Ertrag ging um 20.000 hl auf rund 750.000 hl zurück
- Bemühungen um DAC Marke gestalten sich schwierig

·Weingut der Woche:
Wachter-Wiesler
Top-Blaufränkisch aus dem Südburgenland
·Ausdrucksstarke Rotweine plus Idylle
Südburgenland punktet mit Blaufränkisch und Co.
·Weingut der Woche:
HC Nittnaus aus Gols
Rot- und Süßweine sind landesweit im Spitzenfeld
·Zwei Jahre Wein- werk Burgenland
Erfolgsgeschichte eines einmaligen EU-Projektes
·Winzer der Woche: Familie Kollwentz
Top-Auszeichnungen für Rot-, Weiß- und Süßweine
Burgenlands Winzer blicken optimistisch in die Zukunft. In der Weinwirtschaft herrscht insgesamt eine gute Stimmung, was auch bei der Jahreshauptver- sammlung des Burgenländischen Weinbauverbandes in Eisenstadt zu spüren war. Grund zur Freude gab vor allem die Qualiät des Rotweins. Expertenmeinungen zur Folge, übertrifft der Jahrgang 2004 sogar den Jahrgang 2003.
Burgenlands Winzer blicken optimistisch in die Zukunft: In der Weinwirtschaft insgesamt herrsche eine gute Stimmung, von allen Sparten verfüge der Weinbau über die beste Ausgangssituation, erklärte Landwirtschaftskammerpräsident Franz Stefan Hautzinger bei der Jahreshauptversammlung des Burgenländischen Weinbauverbandes in Eisenstadt. Künftig gelte es, verstärkt in den Marketing-Bereich zu investieren, so Weinbauverbandsobmann Alois Schuster.
Guter Jahrgang 2004
2004 sei für die heimische Weinwirtschaft witterungsbedingt sehr gut verlaufen. In Expertenkreisen sei man sogar der Meinung, "dass der Jahrgang 2004 im Rotweinbereich von der Qualität her sogar noch den Jahrgang 2003 übertrifft", so Schuster. Während in Österreich die Weinernte von 2003 auf 2004 von 2,5 Mio. Hektoliter auf 2,7 Mio. Hektoliter anstieg, gab es im Burgenland einen Rückgang.
Weniger Ertrag
Der Ertrag ging um 20.000 Hektoliter auf rund 750.000 Hektoliter zurück, bedingt durch die stärkere Konzentration auf Qualität: Im Weingarten sei sehr viel Arbeit geleistet worden, beim Rotwein sei ein sehr starkes Ausdünnen erfolgt. Frühe Trauben seien im Sommer weggeschnitten worden, was zu wunderbaren Qualitäten bei geringerem Ertrag geführt habe, so Schuster.
Ziel: Eigene DAC-Marke
Nun gelte es, die gute Stellung, die man sich in den vergangenen 20 Jahren am europäischen Weinmarkt erarbeitet habe, zu festigen. Als künftige Schwerpunkte nennt der Weinbauverbands-Obmann Marketing und Verkauf. Bei den Bemühungen um eine eigene DAC-Marke sei der Weg noch schwierig, eine Lösung über die Köpfe der Weinwirtschaft hinweg werde es aber sicher nicht geben.
Verstärktes Marketing
Er halte das Instrument des Weinmarketing für unverzichtbar, so Landwirtschaftsminister Josef Pröll (V). Durch eine Kürzung in diesem Bereich eine Spitzenposition zu verlieren, wäre grob fahrlässig. Der Weinbauverband Burgenland zählt laut Geschäftsführer Josef Finster in knapp 4.000 Mitglieder. Die durchschnittliche Betriebsgröße liege bei 0,3 bis 0,5 Hektar, der Trend gehe auch im Burgenland zu größeren Flächen.(apa/red)
Euro-Krise Spanien16:18
Spanien am AbgrundRettung einer maroden Großbank stößt Spanien tief in den Strudel der Euro-Krise
Steiermark19:54
Tödlicher TauchgangFrau fährt in einen Wasserkanal der Mur. Lenkerin wird nur noch tot geborgen.
EURO 2012 Deutschland19:32
EM ohne DraxlerLöw sortiert vier Spieler aus dem Teamkader aus. Auch Stürmer Cacau nur Zuseher.
