Nach Bronze im Teambewerb: WM-Ziel von
2 Medaillen für Kombinierer schon erreicht
- Alle Proteste gegen Spurwechsel Bielers abgewiesen
- Finnen verärgert: "Künftig in Schlusskurve alles erlaubt"
·Nordische Kombi: Bronze für ÖSV-Team
Gold geht an Norwegen, Deutsche holen Silber
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Auf einen Blick: Wer wie viel Edelmetall geholt hat
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Vier Charaktere feiern
2 Siege im Teamspringen
·Kombi: Gottwald holt Bronzemedaille!
Doppelsieg für Deutsche: Ackermann vor Kircheisen
Die ÖSV-Kombinierer haben zwar die Titelverteidigung im WM-Teambewerb in Oberstdorf nicht geschafft, mit der vierten Mannschafts-Medaille bei einem Großereignis in Serie waren aber alle zufrieden. "Im Springen haben sich Felix Gottwald und David Kreiner sensationell gesteigert", lobte Sportdirektor Toni Innauer und Cheftrainer Günther Chromecek meinte, alle seien auch taktisch sehr gut gelaufen. "Felix hat als Schlussläufer in der ersten Runde mehr aufholen müssen, daher haben im Finish gegenüber Ackermann ein paar 'Körnderl' gefehlt", erklärte der Erfolgscoach über den Salzburger, der die beste Laufzeit erreicht hatte.
Der Protest der abgeschlagen viertplatzierten Finnen gegen Christoph Bieler hat Chromecek geärgert. "Bei denen liegen die Nerven blank", sagte er angesichts der Tatsache, dass das Team um Topfavorit Hannu Manninen nach zwei Konkurrenzen noch keine Medaille hat. Janne Marvaila, der Sportliche Leiter der Finnen, hatte zuletzt mehrmals protestiert. Beim Weltcup in Seefeld gegen die Sprunganzüge zahlreicher Nationen und in Pragelato gegen Felix Gottwald, der gleich nach dem Ziel entkräftet zusammengebrochen war und daher seine Ski vor der ominösen roten Linie abgeschnallt hatte.
Alle diese Proteste wurden ebenso abgewiesen wie jener in Oberstdorf gegen Bieler, der in der Hitze des Gefechts in der Schlusskurve die falsche Spur erwischt hatte. "In Zukunft ist in der Schlusskurve wohl alles erlaubt", ärgerte sich Mervaila über die Rückweisung des Einspruchs durch FIS-Renndirektor Ulrich Wehling. (apa/red)










