Skispringen: Ungewisse Zukunft für den WM-Teambewerb auf der Normalschanze
- ÖSV-Weltmeisterteam vielleicht lange ohne Nachfolger
- Für Sapporo & Liberec nur ein Teambewerb vorgesehen
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10x Gold, 14x Silber und 21x Bronze für Österreich
Österreichs Skisprung-Weltmeister Wolfgang Loitzl, Andreas Widhölzl, Thomas Morgenstern und Martin Höllwarth könnten diesen speziellen Titel für lange Zeit behalten. Der Teambewerb von der Normalschanze ist nämlich kein fixer Bestandteil des Programms für Nordische Weltmeisterschaften, sondern bedarf einer Ausnahmegenehmigung des internationalen Skiverbands. Für die nächsten beiden bereits vergebenen Welt-Titelkämpfe in Sapporo 2007 und Liberec 2009 stehen jedenfalls derzeit wieder nur drei Springerbewerbe, zwei Einzel und ein Teambewerb, auf dem Programm.
"Die Finnen und die Deutschen haben, nachdem sie die WM zugesprochen erhalten hatten, beim Sprungkomitee der FIS angesucht, ob sie zwei Teambewerbe austragen können. Aber es ist nicht die Regel", bestätigte FIS-Renndirektor Walter Hofer. Aus Japan und Tschechien hat es hingegen keine Anfragen gegeben. Natürlich auch ein bisschen bitter für die österreichische Mannschaft, die die beiden bisherigen Auflagen 2001 in Lahti und nun in Oberstdorf gewonnen hat.
Es mag daher wenig überraschen, dass der Nordische Direktor im ÖSV, Toni Innauer, eine Lanze für diesen Bewerb bricht. "Ich finde, dass die Normalschanze für den Teambewerb irrsinnig gut ist. Die Zufälligkeiten spielen weniger Rolle auf der Normalschanze und es wird ein echter guter Maßstab für die Leistungsstärke der Mannschaften", sagte Innauer.
Walter Hofer wollte allerdings nicht ausschließen, dass die FIS auf Grund äußerer Umstände einmal kurzfristig beschließt, einen Teambewerb statt auf dem großen auf dem kleinen Bakken auszutragen. "Aber grundsätzlich planen wir mit der Großschanze", so der gebürtige Kärntner.
(apa/red)










