Anschlag auf US-Soldaten nördlich von Bagdad: Wieder mehrere Tote zu beklagen
- Terroristenführer Ibrahim im Irak festgenommen
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Ein Bombenanschlag nördlich von Bagdad hat am Freitagmittag drei US-Soldaten das Leben gekostet. Acht weitere Soldaten wurden verletzt. Die Patrouille soll in Tarmija, 35 Kilometer nördlich von Bagdad, von einem selbstgebastelten Sprengsatz getroffen worden sein.
Zuvor hatten die irakischen Sicherheitskräfte die Festnahme eines mutmaßlichen Extremistenführers gemeldet, der für die Enthauptung mehrerer Geiseln verantwortlich sein soll. Mohammed Najam Ibrahim wurde in Bakuba nordöstlich von Bagdad gefasst, wie die Regierung mitteilte. Ibrahim soll zusammen mit seinem Bruder etliche Gefangene selbst enthauptet haben. Er soll Verbindungen zu dem aus Jordanien stammenden Terrorführer Abu Mussab al Zarqawi haben, der die Al Kaida im Irak leitet.
In Haswa wurden unterdessen die verstümmelten Leichen von drei Irakern entdeckt, die als Vertragsarbeiter für die US-Armee gearbeitet hatten. Eine der Leichen war enthauptet. Die beiden anderen Opfer waren durch Messer und glühende Gegenstände entstellt. Haswa liegt im so genannten Todesdreieck südlich von Bagdad. (apa)
