Nach Wahl in Schleswig-Holstein: SPD & SSW über Zusammenarbeit zuversichtlich
- Spoorendonk wird aber auch mit CDU verhandeln
·Schleswig-Holstein:
Blaues Auge für SPD
Rot-Grüne Koalition wird wahrscheinlich fortgesetzt
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Eines der kleineren deuschen Bundesländer
Schleswig-Holsteins SPD-Spitze hat sich nach den ersten Gesprächen zu einer Zusammenarbeit mit der Dänen-Partei SSW zuversichtlich gezeigt. "Ich hatte das Gefühl, dass wir uns heute darauf einigen konnten: Wir vertrauen uns", sagte Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) am Dienstag nach einem Treffen mit den Vertretern der dänischen und friesischen Minderheit in Kiel. Sie betonte: "Das sind keine Koalitionsverhandlungen gewesen, sondern wir haben sondiert, wo und wie wir zusammenarbeiten können."
Die SPD strebt nach dem knappen Wahlergebnis in Schleswig-Holstein eine Zusammenarbeit mit dem SSW an, um die rot-grüne Regierung zu erhalten. Bei der Wahl am Sonntag hatten weder Rot-Grün noch CDU/FDP eine eigene Mehrheit erreicht.
"Das war ein sehr gutes und sehr offenes Gespräch", befand SSW-Spitzenkandidatin Anke Spoorendonk nach dem gut eineinhalbstündigen Treffen. Sie bekräftigte jedoch zugleich die Bereitschaft, auch mit dem Wahlsieger CDU zu verhandeln: "Wir haben schon eine Einladung von der CDU. Solche Gespräche werden wir natürlich auch führen."
Unterdessen verwies der SPD-Landesvorsitzende Claus Möller auf Gemeinsamkeiten zwischen SPD und SSW etwa in der Schul-, Energie- und Sozialpolitik. Er kündigte an: "Wir werden das Gespräch fortsetzen."
(apa)
