Samstag, 26. Februar 2005

Glaubensvorstoß von Haider: LH fordert
'klares Bekenntnis' zum Religionsunterricht

  • Christliches Fundament der Menschlichkeit für Jugend
  • Angebot an Antworten auf Sinnsuche ständig größer

Der Kärntner Landeshauptmann Jörg Haider (F) hat am Samstag ein "klares Bekenntnis" zum Weiterbestand des Religionsunterrichts gefordert. Durch die bevorstehende Abschaffung der Zweidrittelmehrheit für Schulgesetze stehe längerfristig auch der Religionsunterricht zur Disposition, sagte Haider.

Am Weiterbestand des durch das Konkordat aus den sechziger Jahren geregelten Religionsunterrichts dürfe nicht gerüttelt werden, forderte Haider nach einem Gespräch mit dem Kärntner Diözesanbischof Alois Schwarz. Die Säkularisierung und der Wertewandel der Gesellschaft in Richtung Individualisierung würde es umso notwendiger machen, der jungen Generation ein "christliches Fundament der Menschlichkeit und Nächstenliebe" mit auf den Weg zu geben.

Das Angebot an Antworten auf die Sinnsuche werde ständig größer und vielschichtiger, meinte Haider in einer Aussendung. Daher gelte es, der Jugend auch in Zukunft Orientierung und Hilfe anzubieten. Dies werde durch den Religionsunterricht an den heimischen Schulen gewährleistet. (apa)

26.2.2005 16:40