Brand in Lagerhalle in Lustenau: Rund hundert Feuerwehrleute waren im Einsatz
- Die Floriani-Jünger mussten stundenlang löschen
- 14 Verletzte bei Brand im Semperit-Werk Wimpassing
Ein Glimmbrand in einer Lagerhalle für Altkunststoffe hat am Donnerstagnachmittag zu einem Feuerwehrgroßeinsatz in einer Lustenauer Abfallverwertungsfirma geführt. Mehr als 100 Mann mussten stundenlang Glutnester löschen. Nach Angaben der Sicherheitsdirektion wird Selbstentzündung als Ursache für das Feuer vermutet. Verletzt wurde niemand, die Höhe des Sachschadens war vorerst unbekannt.
In der Halle befanden sich laut ORF Radio Vorarlberg rund 500 Tonnen Kunststoff und Abfälle. Einer aufmerksamen Mitarbeiterin war aufgefallen, dass aus einem Abfallhaufen aus Kunststoff Rauch qualmte. Um an den Brandherd heranzukommen, mussten die rund 110 ausgerückten Feuerwehrmänner Teile der Hallenverkleidung einreißen.
14 Verletzte bei Brand im Semperit-Werk Wimpassing
Ein Becken mit Chemikalien ist Freitag früh im Semperit-Werk Wimpassing (Bezirk Neunkirchen) in Brand geraten. Als die Arbeiter in der Werkshalle versuchten, das Feuer zu löschen, atmeten sie die giftigen Dämpfe ein. Nach Angaben des NÖ Roten Kreuzes wurden dabei 14 Personen leicht verletzt. Der Sachschaden beträgt laut ersten Schätzungen rund 25.000 Euro.
Die Alarmierung erfolgte um 8.15 Uhr, bereits um 8.20 Uhr war der erste Rettungstransportwagen des Arbeiter-Samariterbundes Ternitz vor Ort. Weitere zwei Minuten später trafen beide Fahrzeuge des Roten Kreuzes Neunkirchen ein. In der ersten Transportwelle wurde sieben Arbeiter ins Krankenhaus Neunkirchen eingeliefert. Kurze Zeit später meldeten sich beim zuständigen Werksleiter weitere Betroffene, die dann ebenfalls erstversorgt und abtransportiert wurden.
Im Lauf der Vormittagsstunden traten bei mehreren Arbeitskräften Beschwerden wie Kopfschmerzen, leichte Atemprobleme und Schwindelgefühl auf. Daraufhin wurde über die LEBIG-Leitstelle Industrieviertel Süd das Rote Kreuz Neunkirchen, sowie der ASB Ternitz alarmiert, um sieben betroffene Personen in ärztliche Behandlung zu bringen. (apa/red)
