EM-Stadion Klagenfurt: Massive Ambrozy-Kritik an Justizministerium
- SPÖ-Chef fordert von FPÖ Zustimmung für U-Ausschuss
·Stadion-Streit: Neue
Vorwürfe an Kärnten
Kommission: 'Vergabe- Verfahren gezielt torpediert'
·Klagenfurt: Frist für
Angebote zu Ende
Vergabe für den Bau des EM-Stadions Anfang März
·Klagenfurt-Stadion: SP will U-Ausschuss!
Klubchef Cap erwartet Zustimmung aller Parteien
·Klagenfurt-Stadion: Pilz vs. Justizressort
Ministerium versucht das Verfahren abzuwürgen
Die Diskussionen um die Vergabe des Klagenfurter EM-Fußballstadions gehen weiter. Der Kärntner SPÖ-Chef LHStv. Peter Ambrozy forderte am Donnerstag "angesichts neuer Enthüllungen" durch den Vorsitzenden der Vergabekommission, Peter Gattermann, die FPÖ auf, einem Untersuchungsausschuss auf parlamentarischer Ebene zuzustimmen: "Alle Facetten dieser Causa müssen lückenlos aufgeklärt werden." Gattermann behauptet, das Land Kärnten hätte von Anfang an Einfluss auf die Vergabe zu nehmen versucht.
Schwere Vorwürfe erhob Ambrozy, Koalitionspartner der FPÖ auf Landesebene, gegen das freiheitliche Justizressort in Wien. Er habe den Verdacht, dass das Ministerium die Ermittlungen in Richtung Parteienfinanzierung "aus parteipolitischen Gründen abgewürgt" habe. Die Angelegenheit sei einmal mehr Beweis für die Notwendigkeit eines parteipolitisch unabhängigen Justizministeriums. (apa)
