"Unsachlich und ehrenrührig": PISA-Chef kontert schwarzer Lehrer-Vertretung scharf
- Haider: "Es fehlt manchen der moralische Anstand"
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Der Leiter des österreichischen PISA-Zentrums, Günter Haider, kontert scharf auf Vorwürfe der schwarzen und stärksten AHS-Lehrervertretung ÖPU (Professoren-Union). Deren Darstellung, er habe die Ergebnisse der Bildungsvergleichsstudie PISA einseitig dargestellt und fehlinterpretiert, sei "unsachlich und ehrenrührig", erklärt er in einem Zeitungs-Interview. Für Haider "fehlt manchen nicht nur die Sachkompetenz für Berechnungen, sondern auch der nötige moralische Anstand".
"Diese Personen glauben, sich unter dem Deckmantel der Lehrer-Gewerkschaft unsachliche und ehrenrührige Behauptungen leisten zu können. Da fehlt manchen nicht nur die Sachkompetenz für Berechnungen, sondern auch der nötige moralische Anstand", erklärte Haider im "Kurier" wörtlich.
Der Grund: Die ÖPU greife in Rundschreiben ihn und das PISA-Zentrum an: Er habe die Resultate der Bildungsvergleichstudie PISA einseitig dargestellt und fehlinterpretiert. Das Zentrum habe die Sonderschulen "versteckt", manche Daten seien "vergessen" worden. "Diese Vorwürfe entbehren jeder Grundlage", zürnte Haider. Die ÖPU hätte sich nicht die Mühe gemacht, Kommentare und Fußnoten zu den Daten zu lesen. Und: "Die von der ÖPU im Internet präsentierten eigenen Berechnungen sind unlogisch und enthalten gravierende Fehler." (apa/red)
