Dienstag, 22. Februar 2005

Beschluss des Sicherheitsgipgels: Schuleinschreibung künftig ein Jahr früher

  • Deutschkenntnisse sollen so rechtzeitig getestet werden
  • Man müsste Kind also jetzt für Herbst 2006 anmelden

Kinder müssen künftig ein Jahr vor Schuleintritt eingeschrieben werden. Das ist eines der Ergebnisse des Sicherheitsgipfels der Regierung. Konkret ist mit der früheren Einschulung vorgesehen, dass die Deutschkenntnisse der Kinder getestet werden. Seien diese nicht ausreichend, müsse man entsprechende Maßnahmen einleiten, erklärte Bundeskanzler Wolfgang Schüssel (V) in der Pressekonferenz nach Abschluss des Gipfels.

Diese vorverlegte Schuleinschreibung gilt im übrigen nicht nur für ausländische, sondern auch für österreichische Kinder. Die geplanten Maßnahmen stehen allerdings nicht im Zusammenhang mit dem Integrationsvertrag. Bei diesem wird es ja künftig weniger Ausnahmen geben. Zur Zeit sind ja u.a. Kinder und im Regelfall Mütter nicht von Zwangssprachkursen betroffen.

Bereits beim Bildungs-Reformdialog der Bundesregierung am Montag vergangener Woche war die um ein halbes Jahr frühere Schuleinschreibung angekündigt worden, sie erfolgt also ein Jahr vor Schulbeginn. Nun wurde die Position beim Sicherheitsgipfel bekräftigt.(apa/red)

22.2.2005 18:00