Mobile Rufnummernmitnahme: "3" gewinnt
die meisten Neukunden auf Kosten von A1
- Kleine Anbieter legen zu, die großen Betreiber verlieren
- Seit Oktober gab es schon knapp 20.000 Portierungen
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Unmut der Handykunden über Netzansage wächst
Seit vier Monaten können Österreichs Handykunden ihren Betreiber samt Rufnummer wechseln. Die mobile Rufnummernmitnahme ging bisher besonders auf Kosten der Mobilkom Austria (A1). Die Tochter der Telekom Austria verlor bis Anfang Februar rund 5.100 Kunden, geht aus aktuellen Branchenzahlen hervor. T-Mobile gab netto ca. 3.050 und One knapp 1.700 Nutzer ab. Kunden gewonnen haben tele.ring (netto ca. 4.220) und der reine UMTS-Anbieter Hutchison ("3", netto ca. 5.600).
Die Mobilkom gab in erster Linie an T-Mobile ab, die wiederum am meisten an die Mobilkom. Die meisten One-Kunden bekam ebenfalls die Mobilkom. tele.ring verlor am meisten an "3" und bekam die größte Kundenzahl von der Mobilkom. Hutchison wiederum gab am meisten an A1 ab, deren Netz sie auch in den ländlichen Gebieten nutzt. Die meisten Neukunden bekam "3" dafür auch von der Mobilkom Austria.
Insgesamt haben vom 16. Oktober 2004 - dem Start der Rufnummernmitnahme - bis 8. Februar 2005 knapp 20.000 Handynutzer ihren Anbieter unter Mitnahme der Handynummer gewechselt. Das entspricht rund 0,3 Prozent aller Handynutzer. Zwei Monate nach Einführung der Nummernportierung hatten 7.000 Kunden gewechselt. Die zuletzt kritisierten Betreiber-Ansagen für Anrufe zu einem portierten Handy wurden inzwischen abgestellt. (apa/red)
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