Exklusivbericht in NEWS: Heiße Spur im "Fall Bengtson" führt nach Wien!
- Mutmaßlicher Drahtzieher des spektakulären Entführungsfalls in Schweden nun in Wien verhaftet
Am 10. Februar wurde in Wien ein gebürtiger Serbe mit schwedischer Staatsbürgerschaft verhaftet. Laut schwedischer Polizei soll der 28-jährige Alexander M. - wie NEWS exklusiv berichtet - der mutmaßliche Drahtzieher eines spektakulären Entführungsfalls sein.
Der Hintergrund: Am 17. Januar 2005 wurde Fabian Bengtsson, 32, Junior-Chef der schwedischen Elektro-Handels-Kette "Siba" (vergleichbar mit "Mediamarkt"), gekidnappt. 17 Tage lang wurde der Millionenerbe in einem Holzverschlag in einer Göteborger Wohnung gefangen gehalten.
Vermutlich nach Zahlung einer Lösegeldsumme von 1,1 Millionen kam Bengtsson am 2. Februar 2005 wieder frei.
Faktum ist: Alexander M. hatte mit zwei B-Free-Handies Erpresser-SMS an die Eltern des Opfers geschickt. Brisantes Detail: Ende 2002 war der 28-Jährige in Stockholm der Mittäterschaft eines großangelegten illegalen Waffenhandels überführt worden. In den anschließenden polizeilichen Verhören zeigte er sich jedoch alsbald äußerst "kooperativ" - und erklärte sich letztlich sogar dazu bereit, Hintermänner zu verraten.
Der "Deal": Nach dem Prozess, in dem er als Kronzeuge fungierte, wurde ihm von der schwedischen Regierung eine neue Identität gegeben - und er bekam genügend Geld (angeblich 30.000 Euro), um in Österreich anonym ein "anderes Leben" zu beginnen.
Die schwedischen Behörden haben nun die Auslieferung des Mannes beantragt.
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