Zeitungsbericht enthüllt: Autobauer Saab braucht Millionen oder wird geschlossen
- Richtungskampf in Führungsetage von General Motors
Die Zukunft des schwedischen Automobilherstellers Saab hängt am seidenen Faden. In der Führungsetage des Mutterkonzerns General Motors (GM) sei ein Richtungskampf ausgebrochen, ob das krisengeschüttelte Unternehmen geschlossen, verkauft, in eine Partnerschaft eingebracht oder durch eine milliardenschwere Finanzspritze zu neuem Leben erweckt werden soll.
Die Entscheidung hat auch Konsequenzen für die deutsche Marke Opel. Deshalb habe sich GM entschieden, die für Ende Februar erwartete Entscheidung, ob die künftige Mittelklasse von Opel und Saab von 2007/2008 an in Rüsselsheim oder im schwedischen Trollhättan gebaut wird, zu verschieben. Als Verkündungstermin sei nun der 15. März vorgesehen, so die "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (Montagsausgabe). Dann solle ein ganzes Bündel von Maßnahmen publik gemacht werden, unter anderem auch, ob der umfangreiche Personalabbau bei Opel ohne betriebsbedingte Kündigungen vonstatten gehen kann. (apa)
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