Börsegang: Fernehsender Premiere will mindestens 20 Millionen Aktien verkaufen
- Sprung aufs Börsenparkett ist für den 9. März geplant
- Ausgabepreis von rund 30 Euro je Aktie zeichnet sich ab
·Premiere: Kofler casht auch privat ab
Sender-Chef Gewinner von
geplantem Börsengang
·Premiere Austria verkaufte mehr Abos
Der Pay-TV-Sender hat schon 228.000 Kunden
Der Pay-TV-Sender Premiere will einem Zeitungsbericht zufolge bei seinem im März geplanten Börsengang mindestens 20 Millionen Aktien platzieren. Dabei zeichne sich ein Ausgabepreis von rund 30 Euro je Aktie ab.
Von den geplanten 20 Millionen Aktien stamme die Hälfte aus dem Besitz der Altaktionäre, die 70 Millionen Aktien hielten. Mindestens weitere zehn Millionen Aktien sollten im Rahmen einer Kapitalerhöhung auf den Markt gebracht werden, berichtete die "Financial Times Deutschland" (Freitagausgabe) unter Berufung auf Finanzkreise.
Premiere plant seinen Sprung aufs Parkett für den 9. März. Am 22. Februar soll die Preisspanne für die Aktien genannt werden, die Zeichnungsfrist läuft vom 23. Februar bis zum 8. März. Das Volumen des IPO wird nach Informationen aus mit der Transaktion vertrauten Kreisen bei mindestens 600 Mio. Euro liegen.
Der Börsengang von Premiere stoße vor allem im Ausland auf positive Resonanz, berichtete die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Freitagausgabe). Insbesondere angelsächsische Investoren seien aufgeschlossen gegenüber Premiere, meldete die Zeitung unter Berufung auf Finanzkreise. Grund dafür sei, dass in ihren Ländern das Bezahlfernsehen anders als in Deutschland bereits ein etabliertes Geschäftsmodell sei. Deutsche Investoren verhielten sich hingegen skeptischer. (apa)
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