Mit 99-m-Satz klar voran: Loitzl gewann Qualifikation für WM-Normalschanze!
- "Ich habe gewusst, dass ich ganz weit springen kann"
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Der Steirer Wolfgang Loitzl hat am Freitag seine WM-Nominierung mit dem Sieg in der Qualifikation für den Skisprung-Bewerb von der Normalschanze gerechtfertigt. Der 25-Jährige musste sich in Oberstdorf als Einziger des ÖSV-Quartetts qualifizieren, landete bei 99 Metern und entschied damit vor den fix qualifizierten Top 15 im Weltcup die Ausscheidung für sich.
Bei um eine Luke verkürztem Anlauf landeten die Favoriten Janne Ahonen, Titelverteidiger Adam Malysz und auch Martin Höllwarth jeweils bei 95,5 Metern und damit auf den ersten drei Plätzen dieser internen Wertung.
Thomas Morgenstern war mit 93,5 Metern fünftbester Springer der Top 15 im Weltcup, für Andreas Widhölzl lief es noch nicht ganz nach Wunsch. Der Tiroler landete bei 90 Metern.
Loitzl, seit kurzem Vater eines Sohnes, war nach dem Supersatz dementsprechend zufrieden. "Ich habe gewusst, dass ich ganz weit springen kann", freute er sich. Zu den Favoriten wollte er sich deshalb aber nicht zählen. "Das werden drei bis fünf Leute sein, aber zu den Außenseiterkandidaten zähle ich mich durchaus dazu." Allerdings muss gesagt werden, dass die Top 15 nicht nur um eine Luke weniger Anlauf hatten, sondern auch im Gegensatz zu den Qualifikanten kaum noch Aufwind vorfanden.
ÖSV-Cheftrainer Alex Pointner war mit den gezeigten Sprüngen seiner Schützlinge zufrieden, besonders gefreut hat ihn der Loitzl-Satz. "Das war eine tolle Leistung vom Wuff. Er hat ein Riesenpotenzial und er hat es im richtigen Augenblick ausgepackt." Auch bei Höllwarth, der noch mit altem Anzug sprang, und Morgenstern ortete Pointner noch Reserven. Widhölzl habe noch minimale Balanceprobleme im Anlauf. (apa/red)










