Friesacher überzeugend: Bei Test im Minardi schneller als Team-Kollege Albers
- Sauber-Petronas-Pilot Massa in Imola am schnellsten
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Patrick Friesacher hat am Samstag seine ersten Testfahrten als Formel 1-WM-Pilot absolviert und dabei gleich seinen Minardi-Teamkollegen Christijan Albers auf Distanz gehalten. Der Kärntner kam im Autodromo Enzo e Dino Ferrari in Imola in seiner schnellsten von 59 Runden auf 1:25,872 und war damit um gut eine Zehntelsekunde schneller als der Niederländer (1:25,980).
Für Friesacher, der erst am Dienstag als zweiter Fahrer des Minardi-Teams präsentiert worden war, waren es gleichzeitig auch die letzten Testfahrten vor dem WM-Auftakt am 6. März in Australien. "Es wird nicht leicht für uns in Melbourne, weil wir nur einen Testtag hatten. Aber es muss gehen, uns bleibt nichts anderes übrig", so der 24-jährige Wolfsberger, der sich mit seiner Leistung zufrieden zeigte.
Immerhin waren es die ersten Runden im Formel 1-Boliden seit dem 22. November, als er 35 Runden im Minardi drehte und sich für einen Cockpit-Platz empfahl. Diesmal fuhr er erstmals mit dem für ihn angepassten Sitz und den richtigen Pedalen. "Es war ganz okay heute. Wir haben aber nicht so auf Rundenzeiten geschaut, sondern nur, dass wir ins Fahren kommen", sagte Friesacher.
Ergebnisse Testfahrten Imola:
1. Felipe Massa (BRA) Sauber-Petronas 1:23,468
2. Jacques Villeneuve (CAN) Sauber-Petronas 1:23,794
3. Patrick Friesacher (AUT) Minardi 1:25,872
4. Christijan Albers (NED) Minardi 1:25,980
(apa/red)
