Sonntag, 20. Februar 2005

Handball-Champions-League: Hypo NÖ steht trotz 23:30-Niederlage im Viertelfinale

  • Pleite in Wolgograd bleibt für Hypo-Damen ohne Folgen

Der achtfache europäische Handball-Meistercup-Sieger Hypo NÖ hat sich am Sonntag durch eine 23:30-Niederlage in Wolgograd und den damit verbundenen zweiten Platz in der Champions-League-Gruppe B hinter Viborg für das Viertelfinale qualifiziert. Das Team von Trainer Mile Isakovic setzte sich gegen die Gastgeberinnen nur auf Grund der "kleinen Tabelle" der mit jeweils acht Zählern punktgleichen Top-Drei durch.

Hypo trifft nun auf den dänischen Vertreter Ikast Bording EH. Das Hinspiel geht am Freitag, 11. März, in der Südstadt in Szene, eine Woche später folgt das Rückspiel in Dänemark.

Nur ein Gegentor mehr hätte die Niederösterreicherinnen, die mit maximal sieben Treffern Differenz verlieren durften, aus dem Bewerb geworfen und die Russinnen in die nächste Runde befördert. Dass es so knapp wurde, lag laut Hypo-Manager Gunnar Prokop an der "katastrophalen Leistung der deutschen Schiedsrichter Bernd und Reiner Methe". Diese sprachen dem österreichischen Serienmeister erst in der 51. Minute den ersten Siebenmeter zu und schickten Schinkarenko in der 45. Minute mit der dritten Zweiminuten-Strafe in die Kabine.

"Wir sind weitergekommen und das ist alles was zählt", war Prokop erleichtert. Nach der ausgeglichenen ersten Spielhälfte und dem knappen 12:13-Rückstand zur Pause scheiterten die Hypo-Werferinnen immer öfter an der hervorragenden Wolgograd-Torfrau Alizar. Ein 17:24-Rückstand zehn Minuten vor Spielende war die Folge. Dennoch war Hypo zu keinem Zeitpunkt aus dem Rennen, denn mehr als diese sieben Tore Vorsprung erarbeiteten sich die Gastgeberinnen auch in der hektischen Schlussphase nicht.

(apa)

20.2.2005 17:24