Freitag, 18. Februar 2005

Erfolg bei Snowkite-Weltmeisterschaft: Rot-weiß-roter Doppelsieg im Freestyle

  • Ike Hodits und Nicole Prenner vor Französin Fontenay

Die ersten Goldmedaillen der Snowkite-Weltmeisterschaften in Obertauern sind am Donnerstag an Österreich und Norwegen gegangen. Im Freestyle-Snowboard-Bewerb der Damen gab es durch die Wienerin Ike Hodits und Nicole Prenner einen rot-weiß-roten Doppelsieg, Bronze holte sich die Französin Agnes Fontenay.

Im Freestyle Ski der Herren ging der Titel an den Norweger Björn Kaupang. der sich vor Fabio Ingrosso (SUI) und Christopher Dons (NOR) durchsetzte. Bester Österreicher war Alex Schwab als Sechster, Toni Ully wurde Siebenter.

Ergebnisse Snowkite-WM in Obertauern:
Freestyle Snowboard Damen:
1. Ike Hodits (AUT)
2. Nicole Prenner (AUT)
3. Agnes Fontenay (FRA)

Freestyle Ski Herren:
1. Björn Kaupang (NOR)
2. Fabio Ingrosso (SUI)
3. Christopher Dons (NOR)
weiter:
6. Alex Schwab (AUT)
7. Toni Ully (AUT)

Zweiter Saisonsieg von Grabner in Japan
Sigi Grabner ist weiterhin der Einzige, der im alpinen Snowboard-Weltcup die dominierenden Schweizer schlagen kann. Der 30-jährige Kärntner gewann am Freitag in Sapporo-Makomanai den Parallel-Riesentorlauf vor Olympiasieger Philipp Schoch und feierte seinen zweiten Saisonsieg. Bei den Damen feierte Weltmeisterin Daniela Meuli aus der Schweiz ihren fünften Saisonsieg, beste Österreicherin war die Steirerin Marion Kreiner als Sechste.

Grabner warf zunächst seine Landsleute Dieter Krassnig und Andres Prommegger aus dem Bewerb. Im Halbfinale bezwang der in Andorra lebende Kärntner den Franzosen Nicolas Huet und im Finale ließ der WM-Dritte im Slalom Schoch ebenfalls keine Chance. Damit fügte Grabner der eidgenössischen Armada in den Parallel-Bewerben die zweite Niederlage nach St. Petersburg (Slalom) zu.

"Ich bin der Einzige im Weltcup, der die Schweizer geschlagen hat. Das war das erste Rennen auf meinem neuen Board. Das Baby ist gut, ich bin happy", freute sich Grabner nach seinem insgesamt achten Weltcup-Sieg. Herren-Trainer Sigi Prey lobte: "Grabner hat hat wieder Snowboardsport auf höchstem Niveau geboten. Mit seiner Brettentwicklung hat er nicht einen, sondern zwei Schritte nach vorne gemacht."

Bei den Damen scheiterte Doresia Krings um drei Hundertstel in der Qualifikation, wurde 17. und geriet im Kampf um die große Kristallkugel weiter ins Hintertreffen.
(apa)

18.2.2005 11:37