"Nichts Neues" im Wettskandal: ÖFB ist nach Hoyzer-Akteneinsicht nicht klüger
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ÖFB-Vertreter Herbert Hübel ist ohne neue Erkenntnisse in Bezug auf eine mögliche Verwicklung von SW Bregenz in den deutschen Wettskandal aus Berlin zurückgekehrt. "Es gibt - Gott sei Dank - nichts Neues, außer den schon bekannten vagen Verdachtsmomenten gegen Bregenz", sagte der Präsident des Salzburger Fußball-Verbandes nach Einsicht der Ermittlungsakten in der "Causa Hoyzer".
Hübel, der von einer "sehr dünnen Suppe sprach", wird nun dem ÖFB und der Bundesliga Bericht erstatten. "Die Bundesliga wird dann mit den Vereinen sprechen und die weitere Vorgehensweise beraten." Der deutsche Ex-Schiedsrichter Robert Hoyzer hatte gegenüber der Berliner Staatsanwaltschaft angedeutet, dass SW Bregenz in die Affäre verstrickt sein könnte.
Demnach hat einer der drei verhafteten mutmaßlichen Drahtzieher der kriminellen Machenschaften Kontakte zu einem Bregenz-Goalie gehabt. Das verhaftete Trio hüllt sich im Gegensatz zu Hoyzer derzeit offenbar noch in Schweigen. "Sobald einer von ihnen etwas zu der Sache sagt, werden wir wieder Akteneinsicht beantragen", erklärte Hübel.
Bundesliga-Vorstan Georg Pangl nahm die Nachrichten mit Erleichterung zur Kenntnis. "Wir sind beruhigt, dass die Bundesliga nicht wirklich in den Wettskandal verstrickt ist. Sollte es aber Verdachtsmomente geben, werden wir alles restlos aufklären und Maßnahmen setzen", erklärte der Burgenländer im Ö1-Mittagsjournal.
Der Jurist Hübel vereinbarte, dass die Berliner Staatsanwaltschaft direkt mit ÖFB und Bundesliga Kontakt aufnehmen wird, sobald neue Verdachtsmomente auftreten. Österreichs Bundesliga-Schiedsrichter haben indes eine gemeinsame Resolution verabschiedet, in der betont wird, sie hätten nie auf ein Spiel gewettet und würden dies auch in Zukunft nicht tun.
(apa)
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