Schweizer Ausstellungsmacher Harald Szeemann nach Lungenleiden gestorben
- Weltruhm durch Kuratierung der "documenta" 1972
Der Schweizer Ausstellungsmacher Harald Szeemann ist in der Nacht auf Freitag gestorben. Er lebte zuletzt in der Tessiner Gemeinde Tegna. Der gebürtige Berner erlangte 1972 Weltruhm, als er die legendäre 5. "documenta" kuratierte.
Szeemann sei im Alter von 71 Jahren einem Lungenleiden erlegen, teilte die Biennale in Venedig am Freitag mit. Von 1998 bis 2002 amtete Szeemann als Direktor in der Sparte "Visuelle Kunst" der Biennale Venedig.
Gegenüber der italienischen Nachrichtenagentur ANSA sagte Davide Croff, Präsident der Biennale: "Szeemanns Tod ist ein herber Verlust für die Welt der Kunst. Sie wird sein Talent als Kritiker und Organisator vermissen." (apa)
