Gasexplosion in China: Mindestens 16 Tote bei neuerlichem Grubenunglück
- Chinas Bergbauindustrie gilt als gefährlichste der Welt
- 2004 wurden mehr als 6.000 Bergarbeiter getötet
Im Nordosten Chinas sind bei einer Gasexplosion in einer Kohlegrube mindestens 16 Bergleute ums Leben gekommen. Die zunächst eingeschlossenen Kumpel konnten nach Berichten der Nachrichtenagentur Xinhua nur noch tot geborgen werden. Zwei weitere Bergleute der Grube in Qitaihe, die zu der Provinz Heilongjiang gehört, wurden noch vermisst. Ein Arbeiter konnte gerettet werden.
"Die Rettungsarbeiten dauern an und die Unglücksursache wird untersucht", berichtete die Agentur. Chinas Bergbauindustrie gilt als die gefährlichste der Welt. Erst am Sonntag wurden bei einem weiteren Grubenunglück in der südlichen Provinz Hunan sechs Bergleute verschüttet. Weitere Informationen über ihr Schicksal lagen zunächst nicht vor.
Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als 6.000 Bergarbeiter getötet. Die Regierung hat versprochen, verstärkt in die Verbesserung der Sicherheitslage im Bergbau zu investieren. (apa)
