"trend": Nach monatelang geführter Verhandlung: Bio-Gütesiegel ist gescheitert
- Verhandlungen zwischen AMA & Bioverbänden geplatzt
- Damit kein einheitliches Gütesiegel für Bio-Lebensmittel
Die lange Monate geführten Verhandlungen zwischen den Bio-Bauern und der landwirtschaftlichen Förder- und Marketinggesellschaft AMA um ein einheitliches Bio-Gütesiegel für Lebensmittel sind endgültig gescheitert, berichtet der "trend" in seiner aktuellen Ausgabe. Johannes Tomic, Obmann der neuen Bio-Dachorganisation Bio-Austria macht seinem Ärger Luft: "Die Biobauern als kompetente Partner sind bei der AMA offenbar nicht gefragt."
Im Zuge der, immerhin erfolgreichen, Zusammenlegung einzelner Bioverbände im Herbst des vergangenen Jahres wollten die Biobauern auch gleich ein einheitliches Gütesiegel entwickeln. Bisher wetteifern nämlich die einzelnen Verbandszeichen, sowie das offizielle AMA-Biozeichen um die Aufmerksamkeit der Käufer. Mit stagnierendem Erfolg. Allerdings: Die AMA wollte sich von ihrem Logo letztlich nicht trennen. AMA-Sprecherin Hermine Wittmann: "Bei den Tests sind alle neuen Kreationen durchgefallen".
Nun stellt Tomic sogar die ausschließlich aus Bauernbeiträgen finanzierte AMA an sich in Frage: "Ich verspüre seit geraumer Zeit bei jeder Abrechnung der AMA-Marketingbeiträge ein gewisses Unwohlsein in der Magengegend". Was die staatliche Förderstelle allerdings kalt lässt. Wittmann: "Wir befinden uns in einer Phase der Annäherung, da steht es jedem zu, einmal emotional zu werden".
Die ganze Story im aktuellen "trend"!
