Samstag, 19. Februar 2005

"profil": Große Mehrheit der Österreicher ist für verpflichtende Deutschkurse

  • 77 % wollen sie noch vor Schuleintritt, 19 % dagegen
  • PLUS Umfrage zu Schulgeld: 81 % gegen Einführung

Ein klares Nein der Österreicher kommt zum Schulgeld. 81 Prozent lehnen derartige Überlegungen ab, nur 17 Prozent würden für die Finanzierung der Schul-Reformen auch bezahlen. Das geht aus einer aktuellen OGM-Umfrage hervor. Die Ablehnung von Schulgeld geht quer durch alle Lager. Bei den Anhängern der Oppositionsparteien ist sie tendenziell stärker ausgeprägt als bei Wählern von ÖVP oder FPÖ.

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, sprechen sich 77 % der Österreicher dafür aus, dass Kinder mit nicht-deutscher Muttersprache vor Schuleintritt verpflichtende Deutschkurse besuchen sollen. Zuletzt war innerhalb der Bundesregierung diskutiert worden, ob diese Kurse als Teil des Integrationsvertrages freiwillig oder verpflichtend sein sollten.

Nur 19 % der Befragten lehnen laut der vom Meinungsforschungsinstitut market im Auftrag von "profil" durchgeführten Umfrage eine Zwangsverpflichtung ab. 3 % bezeichnen die Kurse als nicht notwendig, 1 % machte keine Angabe.

Die Verpflichtung zum Besuch der Kurse erreicht in allen Teilen der Bevölkerung und bei Sympathisanten aller Parteien eine überwiegende Mehrheit.

Lesen Sie die ganze Story im aktuellen "profil"

19.2.2005 09:53