Freitag, 18. Februar 2005

Schreckliches Verbrechen in Wattens: Tirolerin auf Weg zur Arbeit vergewaltigt

  • 21-Jährige wurde von Algerier hinter ein Haus gezerrt
  • Sechsköpfige Gruppe hatte nach Sperrstunde randaliert

Zu einem Raub und einer Vergewaltigung ist es am Freitag in den Morgenstunden in Wattens im Tiroler Unterland gekommen. Eine sechsköpfige Gruppe von Asylwerbern hatte nach der Sperrstunde eines Lokals zu randalieren begonnen. Noch vor dem Eintreffen der alarmierten Gendarmerie wurden dann noch zwei einheimische Frauen attackiert, die auf dem Weg zur Arbeit waren. Eine 21-Jährige wurde dabei vergewaltigt, teilte die Gendarmerie mit.

Zunächst war die Gendarmerie von einer versuchten Vergewaltigung ausgegangen. Wie sich später herausstellte, wurde die junge Frau von einem algerischen Staatsangehörigen hinter ein Haus gezerrt und dort vergewaltigt. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen, das Opfer in die Innsbrucker Klinik eingeliefert.

Die aus Algerien und Marokko stammenden Männer hatten gegen 6.00 Uhr das Nachtlokal in Wattens verlassen. Alle sechs Personen seien teils stark alkoholisiert gewesen. Bereits im Lokal sei es zu Schwierigkeiten gekommen, da gegen Möbel und Inventar getreten worden sei, berichteten die Beamten.

Vergewaltigt und ausgeraubt
Vor dem Lokal brachen die Männer in zwei geparkte Pkw ein, wurden dabei aber von einer Fahrzeugbesitzerin beobachtet, die die Gendarmerie verständigte. Noch vor dem Eintreffen der Beamten flüchteten alle sechs Täter, wobei jedoch einer der Männer im Nahbereich festgenommen werden konnte.

In der Zwischenzeit kam es durch mindestens zwei der Männer zu massiven Gewalthandlungen zum Nachteil zweier Frauen. Eine 21-Jährige Frau aus Wattens wurde unter Gewaltanwendung ihres Bargeldes und eines Ringes beraubt und von dem Algerier schließlich missbraucht. Ebenso wurde eine 27-jährige Fußgängerin aus Wattens von mindestens zwei Tätern unter massiver Gewaltanwendung ihrer Handtasche beraubt.

Die sechs Personen sind alle in bzw. im Raum Innsbruck untergebracht. Am Nachmittag dauerten die Einvernahmen noch an. (apa)

18.2.2005 14:14